Leinwand der Solidarität
Filmreihe
Die Reihe des Kölner Spendenkonvoi e.V. in Kooperation mit dem Theater im Bauturm zeigt herausragende Filme über Flucht, Menschenrechte und europäische Verantwortung.
Donnerstag, 15. Oktober 2026 um 19:00 Uhr
Im Anschluss sprechen wir mit dem Kölner Flüchtlingsrat darüber, wie das Ankommen und das Asylverfahren in Köln ablaufen und welche Herausforderungen damit für die Betroffenen verbunden sind.
Souleymans Geschichte
Regie Boris Lojkine / Länge ca. 93 Min / Sprache Französisch, mit deutschem Untertitel
Souleyman stammt aus Guinea und will in Frankreich Asyl beantragen. Er hat keinen Pass und braucht Geld für Papiere, also fährt er in Paris für einen Lieferdienst Essen aus. Bis zu seinem Termin beim Amt für Migration bleiben ihm 48 Stunden. Für die Anhörung lernt er eine Fluchtgeschichte auswendig, die nicht seine eigene ist.
Für Abou Sangaré war es die erste Filmrolle. Er ist gelernter Automechaniker aus Guinea und lebte während des Drehs selbst ohne Papiere in Frankreich. Inzwischen hat er nach drei Anläufen eine befristete Aufenthaltserlaubnis, auch wegen der Preise, die er für diese Rolle bekam: in Cannes, beim Europäischen Filmpreis und bei den Césars.
Foto: Filmkinotext
Jeudi 15 octobre 2026 à 19 h
À l’issue de la projection, nous discuterons avec le Conseil des réfugiés de Cologne du déroulement de l’arrivée et de la procédure d’asile à Cologne, ainsi que des difficultés que cela implique pour les personnes concernées.
L'histoire de Souleymane
Réalisation : Boris Lojkine / Durée : environ 93 min / Langue : français, avec sous-titres en allemand
Souleyman est originaire de Guinée et souhaite demander l’asile en France. Il n’a pas de passeport et a besoin d’argent pour obtenir des papiers ; il part donc à Paris pour livrer des repas pour un service de livraison. Il lui reste 48 heures avant son rendez-vous à l’Office des migrations. En vue de son entretien, il apprend par cœur un récit de fuite qui n’est pas le sien.
Pour Abou Sangaré, il s’agissait de son premier rôle au cinéma. Mécanicien automobile de formation originaire de Guinée, il vivait lui-même sans papiers en France pendant le tournage. Entre-temps, après trois tentatives, il a obtenu un titre de séjour temporaire, notamment grâce aux récompenses qu’il a reçues pour ce rôle : à Cannes, aux Prix du cinéma européen et aux Césars.

Presseecho
"Packender Film, für Populisten nicht geeignet." Falter
"Hochspannend und bewegend." Heute
"Selten wurde in einem Spielfilm so unmittelbar und fesselnd Einblick in den alltäglichen Überlebenskampf eines Asylbewerbers geboten." Die Furche
"Ein hervorragender Hauptdarsteller sorgt für ein mitreißendes, einfühlsames Einwanderungsdrama." Variety
"Ein atemberaubender Thriller." Télérama
"Wie bei den Brüdern Dardenne wird der Kamerastil zu einer ethischen Kategorie: In ihm manifestiert sich eine Moral der unmittelbaren Nähe." Falter
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