Ein Wochenende für die Zukunft des Theaters im Bauturm
Von Jonathan Sieger
Ein Wochenende Klausur in der Akademie der kulturellen Bildung in Remscheid: Vorstand und Theaterleitung haben sich Zeit genommen, um über das zu sprechen, was im Alltag oft zu kurz kommt – die DNA des Theaters an der Aachener Straße.
Was ist unser gesellschaftlicher Auftrag?
Wie gehen wir mit den realen finanziellen Herausforderungen um?
Warum sind die Wege mit Teilen der Stadtverwaltung manchmal länger und steiniger, als sie sein müssten?
Und vor allem: Welche Struktur braucht ein Theater, das nicht nur reagiert – sondern aus eigener Kraft handelt?
Solche Gespräche verlangen Nüchternheit im Blick auf die Realität und Mut zur Gestaltung oder wie Antonio Gramsci formuliert: „Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens.“
Zwischen Analyse, Selbstvergewisserung und Zukunftsentwürfen war dieses Wochenende vor allem eines: der Versuch, dem Theater nicht nur eine Reaktion auf Umstände abzuringen – sondern eine Richtung. Danke dem einfach grandiosen Theaterleitungsteam für die intensive Arbeit! Wir machen weiter in dem Sinne von Janis Joplin:
„Freedom is just another word for nothing left to lose.“