Annette Frier
Annette Frier, geboren 1974, spielt seit vielen Jahren Hauptrollen in diversen Fernseh- und Kinoprojekten und wurde dafür u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis, mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis sowie dem Jupiter in der Kategorie „Beste Schauspielerin national“ ausgezeichnet. Nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule DER KELLER war sie zwischen 1999 und 2007 in etlichen großen Rollen des klassischen Repertoires am Theater im Bauturm zu sehen: als Ibsens „Nora“, als Schnitzlers „Fräulein Else“, als Blanche Dubois in Tennessee Williams’ „Endstation Sehnsucht“ sowie als Hilde Wangel in Ibsens „Baumeister Solness“. Nachdem sie 2008 am Theater im Bauturm „Am Hang“ von Markus Werner inszenierte, war sie vornehmlich in Film und Fernsehen tätig, u. a. in den erfolgreichen Serien „Switch“, „Danni Lowinski“, „Merz gegen Merz“ und „LOL – Last One Laughing“. Im Herbst 2022 erschien die von ihr in Eigenregie geplante und umgesetzte Interview-Dokumentation „#undwarumbistduhier“. Seit 2021 spricht sie das Intro der Sendung mit der Maus. Zu ihren aktuellen Projekten zählen die Rolle der kölschen Mimi, Mutter der Journalistin Iris Sayram, in der Milieustudie „Für euch“, die Darstellung der Mutter von Olivia Jones in der Verfilmung ihres Lebens sowie die Serie „Frier & 50“ über die Herausforderungen der Wechseljahre im Showgeschäft, bei der sie auch als Co-Produzentin in Erscheinung tritt. Mit „Millowitsch. Endlich wieder lachen“ steht Annette Frier nach zehnjähriger Abstinenz wieder in einem Ensemblestück auf der Theaterbühne und kehrt so zurück zu ihren Anfängen auf der Aachener Straße.
Aktuelle Produktionen im Bauturm
Foto: Valeria Mitelman